
Vor allem der andauernde Lockdown und ständige Wechsel zwischen Präsenz- und Distanzunterricht mache den Kindern zu schaffen:
„Das führt einfach dazu, dass die Kinder und Jugendlichen eben auch keine Perspektive sehen, wann es vorbei ist. Ich glaube, es ist für jeden Menschen leichter damit umzugehen, wenn man weiß, wann es zu Ende ist. Und diese Unsicherheit, die trägt sozusagen noch ihren Teil dazu bei.“
Insgesamt fehle den Kindern und Jugendlichen der Freiraum für positive Erlebnisse außerhalb des Elternhauses. Und dem Jugendamt fehlten wichtige Kontaktmöglichkeiten zu den Kindern, weil Jugend-Angebote oder Eltern-Kind-Cafés nicht stattfänden. Das Jugendamt versucht über Online-Angebote und Treffen im Freien den Kontakt zu Eltern und Kindern zu halten.