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Schulpflegschaft entsetzt über Lage in Schulen
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Schulpflegschaft entsetzt über Lage in Schulen

(TS|Symbolbild) Mit Entsetzen hat die Kölner Stadtschulpflegschaft auf die Lage im zweiten Lockdown reagiert. Es geht dabei um die Ausstattung und die Bildungsangebote in Schulen. 

Veröffentlicht: Sonntag, 20.12.2020 11:35

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Während einige Schulen sehr professionell und verlässlich auf die neue kurzfristige Veränderung reagiert hätten, seien andere völlig aufgeschmissen gewesen und hätten nur irgendwie improvisiert. Der Vorsitzende der Stadtschulpflegschaft Gerhard Jansen sagte im Radio Köln-Interview, es sei ein Unding, dass die nötige Ausstattung und der Umgang damit immer noch nicht flächendeckend optimal organsiert sei. Immer wieder seien Lehrer, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern an ihre Grenzen gestoßen. Gerhard Jansen spricht von diversen Mängeln:

„Die Plattform, die nicht von allen Geräten genutzt werden kann. Dann waren viele Geräte immer noch nicht umgestellt auf die Nutzung zuhause, weil die meisten Geräte waren sogenannte Klassenzimmer-Geräte, die halt nur im Schul-WLAN genutzt werden konnten. Da hätte viel passieren können: Wir haben mittlerweile zehn Monate seit dem ersten Fall und das ist halt erschreckend.“

Die Stadtschulpflegschaft fordert einen umfangreichen Maßnahmenkatalog für die Zeit nach dem Lockdown und den Ferien. In Köln könnten unter anderem ohne Probleme leerstehende Konferenzräume und Tagungsorte zu externen Schulklassen umfunktioniert werden, so der Vorschlag.

Wie sieht die Corona-Lage in den Schulen aus?

Zuletzt gab es an 117 von insgesamt fast 300 Schulen in Köln Corona-Fälle. Das meldete die Stadt am Samstag. Knapp über 200 Schülerinnen und Schüler sind mit Covid-19 infiziert. In Köln gibt es insgesamt über 152.000 Schülerinnen und Schüler.

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