Anzeige
Schulpflegschaft fordert Rückkehr zu alter Teststrategie
© Juraj Varga|Pixabay (CC0)
Teilen:

Schulpflegschaft fordert Rückkehr zu alter Teststrategie

(DD|Symbolbild) „Die Änderung der Teststruktur in den Grundschulen ist ein Schlag ins Gesicht.“ So steht es in einem Elternbrief, der am Donnerstag an die NRW-Landesregierung geschickt worden ist. 

Veröffentlicht: Freitag, 04.02.2022 06:02

Anzeige

Den Brief haben 213 Schulpflegschaftsvertreterinnen und -vertreter und rund 5.500 Eltern aus NRW unterzeichnet. Viele davon kommen aus Köln. In dem Brief wird die Rückkehr zu der früheren Teststrategie gefordert. Das heißt: Ein positives PCR-Pool-Ergebnis soll wieder durch PCR-Einzeltestungen überprüft werden. Eine der Unterzeichnerinnen ist Nathalie Binz von der Stadtschulpflegschaft Köln:

„Es geht darum, dass gerade jetzt während dieser Omikron-Wand, der Schutz runtergefahren wird, weil die Laborkapazitäten begrenzt sind. Allerdings muss man doch auch berücksichtigen, dass das etwas mit den Familien macht, wenn die Kinder ein bis drei Tage zusammen in der Klasse sind, bevor der positive Fall gefunden wird. Damit wird das Infektionsgeschehen doch fast angeheizt.“

Falls eine Rückkehr zur PCR-Einzeltestung aufgrund von Laborkapazitäten nicht möglich sein sollte, müssen andere Maßnahmen ergriffen werden, fordern die Unterzeichnenden. Notfalls müsse der Schulbetrieb angepasst werden. Die aktuelle Situation sei jedenfalls nicht zumutbar.

Anzeige
Anzeige
Anzeige