Schutz vor unwillkommenen Gästen

Der Finanztipp bei Radio Köln wird präsentiert von der Sparkasse KölnBonn.

© Sparkasse KölnBonn

Wenn man der Statistik glaubt, dann wird alles besser: Die Zahl der Einbrüche in der Region geht zurück. Wenn man aber trotzdem betroffen ist, hilft so ein Zahlenwerk überhaupt nicht. Die gute Nachricht: Wir können selber etwas tun und es den Einbrechern schwerer machen! 

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Auch wenn die Zahl der Wohnungseinbrüche endlich zurückgeht, passieren allein in Köln jeden Tag durchschnittlich sieben Einbrüche. In Bonn sind es weniger. Mit ein paar Tipps und Tricks macht Ihr es Einbrechern immerhin schwerer. Denn laut Polizei scheitern Einbrüche häufig an gut gesicherten Fenstern und Türen. Gerade Terrassen- oder Balkontüren, Fenster und natürlich die Eingangstür, solltet Ihr unbedingt versperren und mechanische Sicherungen vom Profi einbauen lassen. Denkt auch an Kellerroste und Nebeneingänge und schafft so für den Einbrecher eine ordentliche „Hürde“. Zusätzlich könnt Ihr eine Alarmanlage einbauen lassen. Die Einbrecher versuchen immer schnell Beute zu machen und brechen bei entsprechenden Sicherungen einen Einbruchsversuch oft nach wenigen Sekunden ab. Die Polizei berät euch dazu kostenlos. Bauliche Maßnahmen an Haus oder Wohnung kosten zwar, es gibt aber Fördermöglichkeiten. Finanzexperte Maximilian Blusch:

„Über die NRW-Bank oder die KfW-Bank könnt Ihr zum Beispiel einbruchhemmende Türen und Fenster mit günstigen Krediten finanzieren bzw. einen Zuschuss beantragen. Wenn Ihr die Maßnahme geplant und Angebote eingeholt habt, stellt Ihr dazu einen Antrag über die Stadt- oder Kreisverwaltung. Braucht Ihr keinen Kredit, so erhaltet Ihr über die KfW-Bank alternativ auch Zuschüsse für Maßnahmen zum Einbruchschutz in Wohngebäuden aus Mitteln des Bundes. Antragsformulare und alle weiteren Infos gibt’s im Netz auf der Seite der NRW-Bank.“

Entsprechende Links gibt’s auch online bei uns. Wichtig ist natürlich auch eine ausreichende Hausratversicherung. Die sollte auch bei grober Fahrlässigkeit haften, also wenn die Haustür nur zugezogen und nicht abgeschlossen war. Bei 100m² Wohnfläche sollte eure Versicherung 65-75.000 Euro abdecken. Besitzt Ihr besonders viele Wertgegenstände, solltet Ihr diese bei der Versicherung anmelden, sie fotografieren und die Fotos auf Stick oder in der Cloud speichern. Den USB-Stick hinterlegt Ihr dann bei Freunden oder Verwandten. Meldet Einbrüche immer der Polizei und dann der Versicherung. Vor der Sicherung durch die Ermittler dürft Ihr Spuren oder Schäden auf keinen Fall verändern oder beseitigen.

https://www.nrwbank.de/de/foerderlotse-produkte/Eigentumsfoerderung-Modernisierung/15342/produktdetail.html

https://www.nrwbank.de/de/foerderlotse-produkte/Altersgerecht-Umbauen-Einbruchschutz-Investitionszuschuss/15958/produktdetail.html

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