
Shell-Direktor entschuldigt sich bei Nachbarn
(MF) Eine Woche ist es jetzt her, als starker Rauch über der Shell Rheinland Raffinerie für Aufsehen in Köln gesorgt hat. An Karfreitag hatte ein Stromausfall das Kraftwerk lahmgelegt, was dazu geführt hatte, dass Gas über die Fackel verbrannt wurde. Jetzt hat sich der Direktor der Raffinerie Frans Dumoulin entschuldigt.
Veröffentlicht: Freitag, 26.04.2019 11:16
Auf der Homepage der Raffinerie wurde seine Entschuldigung an die Nachbarn veröffentlicht. Shell hatte vergleichsweise spät über die Lage vor Ort informiert. Es täte Dumoulin und seinen Kolleginnen und Kollegen sehr leid und er möchte für die entstandenen Beeinträchtigungen und Beunruhigungen um Entschuldigung bitten, heißt es in der Mitteilung. Dieser Vorfall habe die Feiertagsruhe gestört und möglicherweise Sorgen bereitet oder Angst gemacht.
Aufgrund des Stromausfalles, der auch die Verwaltungsgebäude betraf, sei es nicht möglich gewesen so zeitnah zu informieren wie sonst, erklärt der Direktor. Man würde die Abläufe nun genau analysieren, um für die Zukunft die nötigen Lehren daraus zu ziehen, heißt es weiter.