
Sinkende Impfnachfrage und ausgelastetes Gesundheitsamt
In Köln werden immer weniger Impftermine nachgefragt. Nach den Feiertagen sei die Nachfrage bei den städtischen Angeboten nicht wie erhofft wieder angezogen, hieß es am Freitag nach der Sitzung des Corona-Krisenstabes der Stadt. Deshalb werde bis auf Weiteres ab Montag eine Impfstraße an der LANXESS Arena geschlossen. Sollte die Nachfrage ansteigen, werde man innerhalb weniger Tage nachsteuern können. Die geschätzte Impfquote für Köln läge bei 78 Prozent, die Impfquote bei den Boostern betrage geschätzte 50 Prozent.
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Die hohe Zahl an täglichen Neuinfektionen belastet auch die Kontaktnachverfolgung im Kölner Gesundheitsamt. Normalerweise sollen Neuinfizierte innerhalb von 24 Stunden kontaktiert werden. Aktuell sei das erst nach vier Tagen der Fall, so ein Stadtsprecher. Die Expertinnen und Experten des Gesundheitsamts halten die Kontaktnachverfolgung aber weiter für sehr wichtig und wollen sie nicht wie in anderen Kommunen einstellen. Man appelliere an die Bevölkerung, selbstständig Kontakte über den eigenen positiven PCR-Test zu informieren. Die Lage in den Kölner Krankenhäusern sei trotz der hohen Infektionszahlen aber aktuell weiter stabil, dass zeige wie wichtig Impfen und Boostern sei.