Anzeige
Ski-Weltcup in Sölden
© Marco Trovati/AP/dpa
Vielversprechender Saisoneinstieg: Emma Aicher wurde Dritte.
Teilen:

Ski-Juwel Aicher rast beim Weltcup-Auftakt auf das Podest

Die Jagd auf den Gesamtweltcup ist eröffnet: Emma Aicher setzt im Riesenslalom von Sölden direkt ein Ausrufezeichen. Eine Amerikanerin gewinnt - allerdings nicht Mikaela Shiffrin.

Veröffentlicht:

Anzeige

Saisonstart in Sölden

Anzeige

Sölden (dpa) - Das deutsche Ski-Juwel Emma Aicher ist zum Auftakt der alpinen Ski-Saison auf das Podest gefahren. Die 22-Jährige wurde beim ersten Weltcup-Sieg der Amerikanerin Paula Moltzan im Riesenslalom von Sölden Dritte und erreichte so ihr bestes Karriere-Ergebnis in dieser Disziplin. Zweite wurde die für Albanien startende Lara Colturi. US-Star Mikaela Shiffrin musste sich trotz Führung nach dem ersten Durchgang mit Rang sieben begnügen.

Aicher jubelte ausgelassen, als sie die Ziellinie auf dem Rettenbachferner passiert hatte. Nach einer famosen Vorsaison gilt die junge Deutsche in diesem Winter als Anwärterin auf den Sieg im Gesamtweltcup. Der Riesenslalom ist ihre schwächste Disziplin. Ihr bislang bestes Ergebnis erreichte sie hier als Vierte im schwedischen Are im vergangenen März. Umso bemerkenswerter war Aichers Auftritt beim Saisoneinstieg in Tirol, bei dem sie zur Halbzeit noch Neunte war.

Vorjahressiegerin Scheib stürzt

Shiffrin verpasste den 111. Weltcup-Sieg der Karriere. Die sechsmalige Gesamtweltcupsiegerin hatte angekündigt, diesen Winter weniger Rennen in ihrer Paradedisziplin Slalom zu bestreiten und ihren Fokus auf den Riesenslalom und den Super-G zu richten. Eine «Saison der Erkundung» nannte sie es.

Aichers Teamkollegin Lena Dürr fuhr in Tirol auf Platz 22. Kira Weidle-Winkelmann, deren Stärken in den Speed-Disziplinen liegen, belegte Rang 26.

Die Österreicherin Julia Scheib, Vorjahressiegerin und beste Riesentorläuferin des vergangenen Winters, schied nach einem Sturz im ersten Durchgang aus.

Anzeige
© dpa-infocom, dpa:261024-930-887428/1
Anzeige
Ski-Weltcup in Sölden
© Alessandro Trovati/AP/dpa
Fiel vom ersten noch auf den siebten Rang zurück: Mikaela Shiffrin.
Anzeige
Anzeige
Anzeige