
© Stadt Köln
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Deswegen hat die Stadt Köln am Donnerstag (22.05.) in einem Pressegespräch Hintergrundinfos gegeben. Wie zum Beispiel ein Blindgänger gefunden wird, hat Sigrit Ortmann vom Kölner Ordnungsamt erklärt:
Grundsätzlich ist es so: Wenn jemand im Kölner Stadtgebiet bauen möchte, muss er sich bei uns melden. Wir prüfen dann, ob ein offizieller Antrag auf Luftbildauswertung nötig ist. Denn: Köln wurde nach dem Krieg aus der Luft fotografiert - diese Bilder helfen heute, mögliche Verdachtspunkte zu identifizieren. Entweder kommt dann die Rückmeldung, dass alles in Ordnung ist - oder es wird ein Verdachtspunkt festgestellt. Dann leiten wir die entsprechenden Maßnahmen ein.
Im Zweiten Weltkrieg wurden auf Köln rund 1,5 Millionen Bomben abgeworfen – jede fünfte davon ist nicht explodiert. Experten gehen deshalb davon aus, dass uns die Suche nach Blindgängern noch rund weitere 80 Jahre lang beschäftigen wird. (MH|TS|Symbolbild)
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