
So recycelt ihr richtig
Wie geht Nachhaltigkeit? Das ist ja in diesen Tagen immer wieder hier Thema bei Radio Köln. Zur Nachhaltigkeit gehört schon seit langem das Thema Recycling und Mülltrennung. Aus alter Pappe wird neues Papier aus altem Glas – neues. Und aus Bio- und Restmüll wird Strom oder Gas. Und dann ist da ja noch die Gelbe Tonne für Plastik: Die Wertstoff-Tonne. Sie macht am meisten Probleme, denn die Recyclingquote ist mit unter 15 Prozent sehr bescheiden. Zum Vergleich: Glas hat eine Quote von 90 Prozent, Papier immerhin 75 Prozent. Hier erfahrt ihr, was wichtig ist.
Veröffentlicht: Dienstag, 13.07.2021 11:36
Was gehört in die gelbe Wertstoff-Tonne?
Grundsätzlich alles an Plastik und Verbundstoffen. Also Joghurtbecher, Tetrapacks, Margarinebecher, Duschgel oder Shampoo-Verpackungen. Aber auch Metall, wie der Deckel eines Joghurtbechers, Schraubverschlüsse und Kronkorken bis hin zu alten Pfannen oder Besteck. Auch defekte Plastikeimer oder Kinderspielzeug aus Plastik gehören hier rein.
Was gehört NICHT in die gelbe Wertstoff-Tonne?
Weder Gummiente (Gummi ist kein Plastik) noch Mundschutz oder Kleider. Außerdem auch kein Holz oder Glas. Grundsätzlich dürfen Sachen, die Schadstoffe enthalten, nicht in die gelbe Tonne kommen. Dazu gehören auch Batterien, Sparlampen, Kabel, Bauabfälle oder Elektrogeräte.
Was kann ich tun, damit das Recyceln effektiver wird?
Viele Rahmenbedingungen können nur durch Politik und Wirtschaft verbessert werden. Aber jede Person kann ihren kleinen Teil dazu beitragen. Joghurtbecher etwa sollten immer von ihrem Alu-Deckel befreit werden. Deckel und Becher also getrennt in dieselbe Tonne. Spülen müsst ihr die Behälter nicht. Einzelne Verpackungen könnt ihr gerne kleinmachen, um Platz zu sparen. Aber bitte nicht ineinander stecken, sagen die Expertinnen und Experten. Damit haben die Sortieranlagen Probleme. Und das beste ist natürlich, es entsteht erst gar kein Müll.