Sparen geht – mit ETF

Der Finanztipp bei Radio Köln wird präsentiert von der Sparkasse KölnBonn.

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Wie spart man eigentlich Geld, wenn wir seit Jahren in einer Niedrigzinsphase sind? Das ist eine Frage, die sich vielleicht viele von euch stellen, vor allem wenn es um langfristige Ziele geht, zum Beispiel die eigene Immobilie oder die eigene Altersvorsorge geht. Es geht aber: Mit börsennotierten Indexfonds oder ETFs. 

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Seit über 25 Jahren ist das eine preisgünstige und chancenreiche Anlagemöglichkeit für Sparer. Ein ETF oder „Exchange Traded Fund“ ist ein börsengehandelter Fonds. Diese Fonds sammeln von vielen Menschen Geld ein und kaufen davon Wertpapiere, meistens Aktien. Dabei bildet der Fonds einen bestimmten Aktienindex, wie z.B. den Deutschen Aktienindex DAX nach. Steigt der DAX, so legt auch Euer ETF gleichermaßen an Wert zu, erklärt Finanzexperte Maximilian Blusch:

"ETFs, also Exchange Traded Funds werden immer beliebter und ich möchte Euch heute vier gute Gründe für eine Geldanlage in ETFs geben: 1. Breite Risikostreuung: Ihr investiert mit ETFs nicht in Einzelwerte, sondern streut Euer Anlagerisiko breit über einen Börsenindex, wie z.B. den DAX in Deutschland oder den Dow Jones in den USA. Mit einem ETF könnt ihr in einen ganzen Markt investieren, so ist eine Risikostreuung „quasi miteingebaut“. Mit einer Kombination weniger ETFs (z.B. S&P für USA, Stoxx Europe 600 für Europa und MSCI Emerging Markets) könnt Ihr eine globale Abdeckung und damit eine wirklich gute weltweite Risikostreuung erreichen. 2. Große Transparenz und Flexibilität. die Wertentwicklung hängt an einem Index und ist so leicht nachvollziehbar. Ihr habt so immer eine marktgerechte Ertragsentwicklung (je nach ausgewähltem Markt) und könnt Eure ETFs natürlich täglich kaufen und verkaufen, kommt also immer an Euer Geld. 3. Hohe Sicherheit. Eine Pleite des Herausgebers des ETF brauchen Ihr nicht zu fürchten, da die Anlage genauso wie bei allen anderen Fonds ein Sondervermögen darstellt, das vom Vermögen der Fondsgesellschaft getrennt gehalten wird. 4. Günstige Kosten, Die niedrigen Kosten eines ETF begünstigen Eure Ertragsaussichten. Anders als bei einem aktiv gemanagten Aktienfonds bei dem die Fondsmanager aufwändige Analysen erstellen, um damit besser zu sein als der Markt, bildet ein ETF einfach einen Aktienindex nach. Dadurch haben diese Fonds geringere laufende Kosten (Die laufenden Kosten für einen ETF liegen dabei bei Standard-Indizes zwischen 0,1 und 0,3 Prozent), das macht bei 500 Euro gerade mal zwischen 50 Cent und 1,50 Euro p.a. aus! Mittlerweile gibt es eine große Menge von ETFs, in die Ihr mit einem Sparplan meist ab 50 Euro monatlich investieren könnt. ETFs eignen sich sehr gut zum langfristigen Vermögensaufbau und sind ein idealer Bestandteil Eurer privaten Altersvorsorge."

Natürlich nehmen auch ETFs an dem Auf und Ab an den Börsen teil, doch auch nach einer Durststrecke mit fallenden Kursen, bieten sie langfristig eine lohnende Perspektive. Übrigens: Viele Institute bieten auch nachhaltige ETFs an und manche bieten dabei auch Rabatte. Fragt doch mal, ob es bei Eurer Sparkasse oder Bank eine besondere Aktion dazu gibt.


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