
Sprengsatz in Zugtoilette: Motiv des Täters geklärt
(RO | Symbolbild) Nach der entdeckten Nagelbombe in einem Regionalzug in Deutz Anfang Oktober gibt es neue Details zum Motiv der Tat. Der syrische Flüchtling soll den vermeintlichen Sprengsatz in einer Zug-Toilette deponiert haben, weil er nach eigenen Angaben mit der Bearbeitung seines Asylantrags unzufrieden war. Das geht jetzt aus einem Bericht des NRW-Innenministeriums an den Landtag hervor.
Veröffentlicht: Donnerstag, 29.10.2020 07:07
Bislang ist der Mann laut Ministerium völlig unbescholten. Das Paket mit dem vermeintlichen Sprengsatz war bei Reinigungsarbeiten auf einem Abstellbahnhof in Köln-Deutz gefunden worden. Es handelte sich um eine selbst gebaute, nicht funktionsfähige Bombe, so der Bericht. Der Fund hatte für einen Großeinsatz der Polizei gesorgt. Lange war unklar, wie gefährlich das Päckchen ist. Es enthielt Nägel und eine geringe Menge Schwarzpulver.