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Staatsanwaltschaft ermittelt nach Zugkatastrophe in Hürth
© Simon Lanzerath
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Staatsanwaltschaft ermittelt nach Zugkatastrophe in Hürth

(KU) Ein IC rast mit 160 km/h in eine Gruppe von Menschen: Nach der Zugkatastrophe mit zwei Toten am Donnerstag in Hürth ermittelt jetzt die Kölner Staatsanwaltschaft. Immer noch muss geklärt werden, wie es zu dem Unfall kommen konnte. Die Staatsanwaltschaft hat deshalb ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet.

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Immer noch muss geklärt werden, wie es zu dem Unfall kommen konnte. Die Staatsanwaltschaft hat deshalb ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Dabei wird auch geprüft, ob es ein strafrechtlich relevantes Fremdverschulden gibt. War die Strecke während der Gleisarbeiten gesperrt? Durften die Arbeiter auf den Gleisen sein? All das müssen jetzt Ermittlerinnen und Ermittler klären. Sie hatten gestern schon Spuren gesichert und mit Augenzeuginnen und -zeugen gesprochen. Zu der Gruppe an den Gleisen gehörten noch fünf weitere Arbeiter, die den Tod ihrer beiden Kollegen mit ansehen mussten und einen Schock erlitten haben. Seelsorger waren im Einsatz.

Viele Rettungskräfte waren vor Ort. Und auch für sie war es ein schwieriger Einsatz, sagte uns Feuerwehrsprecher Marvin Habbig:

 „Auch für unsere Einsatzkräfte ist das natürlich kein alltägliches Bild. Wir müssen hier Sachen verarbeiten, wir müssen die Einsatzlage hier abarbeiten und da ist es natürlich nicht vermeidbar, dass wir auch die verletzten Personen versorgen und sehen. Im Nachhinein gibt es an so Einsatzstellen eine große Einsatznachbesprechung und das Thema wie das Ganze verarbeitet wird, ist natürlich auch an der Tagesordnung.“
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