
Staatsanwaltschaft ermittelt nach Zugkatastrophe in Hürth
(KU) Nach dem schrecklichen Zugunglück gestern in Hürth hat die Kölner Staatsanwaltschaft jetzt ein Todes-Ermittlungs-Verfahren eingeleitet. Ein IC war mit 160 Stundenkilometern in eine Gruppe von Bahn-Mitarbeitern gerast, zwei Männer im Alter von 27 und 31 Jahren kamen dabei ums Leben.
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Auch für die vielen Rettungskräfte vor Ort war es ein schwieriger Einsatz.
„Auch für unsere Einsatzkräfte ist das natürlich kein alltägliches Bild. Wir müssen hier Sachen verarbeiten, wir müssen die Einsatzlage hier abarbeiten und da ist es natürlich nicht vermeidbar, dass wir auch die verletzten Personen versorgen und sehen. Im Nachhinein gibt es an so Einsatzstellen eine große Einsatznachbesprechung und das Thema wie das Ganze verarbeitet wird, ist natürlich auch an der Tagesordnung.“
Wie es zu dem Unfall kommen konnte und ob es ein strafrechtlich relevantes Fremdverschulden gab, wird jetzt überprüft. Dazu gehört auch zu gucken, welche Sicherheitsvorschriften für solche Einsätze existieren und wer ggf. dagegen verstoßen hat. Die Ermittler hatten schon am Donnerstag Spuren gesichert und mit Augenzeugen gesprochen. Es waren noch fünf weitere Arbeiter an der Strecke, die den Tod ihrer beiden Kollegen mit ansehen mussten. Sie erlitten einen Schock und wurden von Seelsorgern betreut.