
Staatsanwaltschaft geht gegen kriminelle Paketzusteller vor
(KS|Symbolbild) Der Zoll und die Kölner Staatsanwaltschaft sind am Montagmorgen gegen kriminelle Paketzusteller vorgegangen. Sie haben in der Transportbranche rund 20 Objekte in Köln, Frechen, Hürth und München durchsucht.
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Es geht um das Veruntreuen von Lohn und Steuerhinterziehung. Gegen drei Hauptbeschuldigte wurden Haftbefehle vollstreckt. Die Ermittlerinnen und Ermittler waren unter anderem auf der Suche nach Vertragsunterlagen und Kommunikation zwischen den Beschuldigten. Die Straftaten sollen im Zeitraum von 2018 bis heute begangen worden sein. Den Hauptbeschuldigten wird vorgeworfen, Paketzusteller und andere Angestellte "schwarz" beschäftigt zu haben. Die Ermittlerinnen und Ermittler schätzen den Schaden von nicht abgeführten Sozialversicherungsbeiträgen im zweistelligen Millionenbereich. Der Steuerschaden liegt demnach im oberen einstelligen Millionenbereich.