
Staatsanwaltschaft prüft Vorgehen bei Unwetterkatastrophe
(SR|Archivbild) Sind die Betroffenen der Unwetterkatastrophe bei uns in der Region rechtzeitig gewarnt worden? Darum geht es schon seit Tagen. Die Staatsanwaltschaft Köln hat ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt im Zusammenhang mit der Flut und den Maßnahmen an der Kiesgrube in Erfstadt-Blessem eingeleitet. Sie prüft außerdem die Aufnahme von Ermittlungen gegen Verantwortliche im Rhein-Erft-Kreis, im Rhein-Sieg-Kreis und im Kreis Euskirchen.
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Die Kölner Bezirksregierung sagt auf Radio Köln-Nachfrage, sie habe die betroffenen Kreise ohne Verzögerung über die hohen Pegelstände informiert. Der Kreis Euskirchen bestätigt, dass er am Dienstag vor der Flut eine Warnung von der Bezirksregierung erhalten habe. Diese sei aber sehr allgemein gewesen. Eine Evakuierungsempfehlung sei zu keinem Zeitpunkt eingegangen, so ein Sprecher. Von der Bezirksregierung hieß es, bei ihr sei alles korrekt gelaufen. Ihr sei von einigen Seiten sogar Panikmache vorgeworfen worden, weil sie auch die Evakuierung für betroffene Gebiete empfohlen hätte, heißt es.