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Staatsanwaltschaft soll Ermittlungen aufgenommen haben
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Staatsanwaltschaft soll Ermittlungen aufgenommen haben

(RO | Foto: Symbolbild) Für den Chemiekonzern Bayer steht neuer Ärger an. Nach dem Desaster um das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat geht es jetzt um das Magenmittel Iberogast.

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Ein Todesfall könnte im Zusammenhang mit dem rezeptfreien pflanzlichen Medikament stehen, berichtet das Handelsblatt. Die Kölner Staatsanwaltschaft soll Ermittlungen aufgenommen und ein Gutachten in Auftrag gegeben haben. Der Vorwurf lautet: Bayer habe in der Packungsbeilage nicht schon früher vor möglichen Leberschäden gewarnt. Dadurch hätte womöglich ein Todesfall und andere Erkrankungen verhindert werden können.

Auf Nachfrage gab Bayer an, nichts von einem Ermittlungsverfahren zu wissen. Auch die Kölner Staatsanwaltschaft hat sich noch nicht offiziell dazu geäußert.

Iberogast zählt für Bayer zu einem der umsatzstärksten rezeptfreien Arzneimittel.

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