
Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen ein
(DS|Symbolbild) Ein halbes Jahr nach dem Fund eines toten Babys in einer provisorischen Geflüchteten-Unterkunft in Deutz hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen eingestellt. Die Mutter des Neugeborenen habe nicht ausfindig gemacht werden können, teilte ein Sprecher der Behörde mit.
Veröffentlicht: Freitag, 18.11.2022 13:40
Trotz umfangreicher rechtsmedizinischer Untersuchungen habe nicht geklärt werden können, ob der Säugling bei der Geburt gelebt hat und woran er gestorben ist. Konkrete Hinweise auf äußere Gewalteinwirkung hätten sich nicht ergeben. Das tote Baby war im Mai in der vorläufigen Unterkunft für ukrainische Geflüchtete auf dem Messegelände gefunden worden. Reinigungskräfte hatten es in einer Toilettenkabine entdeckt, wo es hinter einer Deckenplatte versteckt war.