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Staatsanwaltschaft will Ende Januar über Anklage entscheiden
© Radio Köln
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Staatsanwaltschaft will Ende Januar über Anklage entscheiden

(MF | Symbolfoto) Nach dem Tod einer Frau und ihres per Notkaiserschnitt geborenen Kindes durch verunreinigte Glucose hat die Kölner Staatsanwaltschaft die Ermittlungen so gut wie abgeschlossen. Oberstaatsanwalt Bremer sagte, der Anwalt von einem der zwei beschuldigten Apothekenmitarbeiter habe aktuell noch eine Stellungnahme seines Mandanten eingereicht. Anfang Januar wolle die Staatsanwaltschaft nun entscheiden, ob sie Anklage wegen fahrlässiger Tötung erhebt oder das Verfahren eingestellt wird.

Veröffentlicht: Freitag, 20.12.2019 14:10

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Im September mussten drei Kölner Apotheken schließen, weil der Verdacht bestand, dass vergiftete Glukose im Umlauf sein könnte. Zuvor war der Tod der 28-jährigen Frau und ihres Babys durch so eine vergiftete Zuckerlösung bekannt geworden. Die NRW-Landesregierung schloss daraufhin die drei Kölner Apotheken. Erst als Tage später klar war, dass die Verunreinigung der Glucose wohl ein Versehen war, durften die Apotheken wieder aufmachen. Gegen zwei Mitarbeiter ermittelt die Staatsanwaltschaft seitdem wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung.

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