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Staatsschutz ermittelt nach EM in Köln wegen Volksverhetzung
© Radio Köln / Dominik Becker
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Staatsschutz ermittelt nach EM in Köln wegen Volksverhetzung

(KU|SR|Archivbild) Die Fußball-EM bei uns in Köln war ein buntes und überwiegend friedliches Sportfest mit Fans aus der ganzen Welt. Aber es gab auch einige unerfreuliche Zwischenfälle.

Veröffentlicht: Samstag, 27.07.2024 06:55

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Wie die Polizei auf Radio Köln-Nachfrage mitteilt, bearbeitet der Staatsschutz der Kölner Polizei insgesamt neun Strafanzeigen wegen Volksverhetzung und der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Alle Vorfälle stehen nach derzeitigem Ermittlungsstand in Zusammenhang mit der EM, heißt es von der Polizei. In einem Fall sollen während des Fanmarsches vor dem Spiel Ungarn gegen die Schweiz "Ausländer raus"-Rufe zu hören gewesen sein - von wem sie kamen, ist aber unklar, deswegen wird gegen Unbekannt ermittelt. Außerdem sollen im Bereich der Fan Zone auf dem Heumarkt zwei Männer den Hitlergruß gezeigt haben. Auch in anderen NRW-Städten kam es laut Landesinnenministerium zu rechtsextremen Vorfällen, zum Beispiel in Dortmund und Düsseldorf. 


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