
Dafür erntet die Stadt aber auch scharfe Kritik. Die SPD im Kölner Norden und die Freien Wähler Mittelrhein sind gegen das Containerdorf.
Die SPD betont, dass sie solidarisch ist mit den Geflüchteten ist und es als ihre humanitäre Pflicht ansieht, ihnen in Köln ein Obdach zu geben. Allerdings habe die Stadt die Menschen im Kölner Norden nicht in die Entscheidung eingebunden. Chorweiler habe bereits viele Geflüchtete aufgenommen und die Infrastruktur sei schlecht. Integration könne so kaum gelingen. Die Freien Wähler fordern, die Pläne zu stoppen, bis Land und Bund zugesichert haben, die Kosten dafür zu übernehmen. Die Kölner Belastungsgrenze sei offensichtlich überschritten. Aktuell betreut die Stadt Köln insgesamt rund 11.200 Geflüchtete.