
Stadt erwartet erste Geflüchtete in neuem Ankunftszentrum
(PH) In der Notunterkunft in der koelnmesse hat die Stadt am Dienstagnachmittag begonnen, die ersten Menschen aus der Ukraine unterzubringen. Alle städtischen Kapazitäten seien voll, sagte Kölns Oberbürgermeisterin Reker am Dienstagmittag. Mehr als 2.000 Geflüchtete aus der Ukraine sind von der Stadt Köln bereits in diversen Unterkünften untergebracht worden. Das teilte eine Sprecherin auf Radio Köln-Anfrage mit. Wie viele sich bei Freunden oder Verwandten befänden, liege der Stadt nicht vor, da sie sich nicht melden müssten.
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So sieht die Notunterkunft der koelnmesse aus
Ein blau-gelber Würfel hängt hinter dem Eingang der Halle mit der Aufschrift „stand with Ukraine“. In den langen Fluren befinden sich provisorische Wohneinheiten, aus Holz und mit abschließbarer Tür. Drinnen stehen Bänke, Tische und Feldbetten. Die Einheiten sind 25 Quadratmeter groß und beinhalten WLAN. So können aktuelle Nachrichten verfolgt werden und die Flüchtlinge können ihre Familien benachrichtigen. 1100 Schlafplätze gibt es insgesamt. In der ersten Etage dient die Messekantine zur Verpflegung, die Speisekarte hängt auch in kyrillisch aus. Es ist eine Notunterkunft, betont die Oberbürgermeisterin. Das Ziel sei es nach ein bis drei Tagen etwas Anderes für die Menschen gefunden zu haben.
Oberbürgermeisterin Reker appellierte an das Land, möglichst alle Landesunterkünfte zu öffnen. Stadt, Feuerwehr und Hilfsorganisationen haben am Wochenende das neue Ankunftszentrum am Breslauer Platz in Betrieb genommen. Dort würden täglich mehrere hundert Flüchtlinge ankommen, so die Stadt. Im Ankunftszentrum werden die ankommenden Menschen zuerst registriert und dann auf Corona getestet.




