
Bei uns in Köln wurde ein solcher Krankenschein seit seiner Einführung im vergangenen Juli insgesamt 123 Mal ausgegeben. Ziel laut Stadt eine bessere medizinische Versorgung. Und auch die Ungleichheiten bezüglich der Gesundheitschancen sollen geringer werden.
Unter bestimmten Voraussetzungen finanziert der anonyme Krankenschein verschiedene Behandlungen von Menschen, die keine Krankenversicherung haben. Dafür greifen die Kooperationspartner auf schon bestehende Sprechstundenangebote vom Gesundheitsamt oder den Maltesern zurück. Zusammen mit der Caritas und auch dem Kölner Flüchtlingsrat berät die Stadt die betroffenen Menschen außerdem, wie sie an eine Krankenversicherung kommen.
Seit dem Start des Projekts hätten viele Menschen medizinisch versorgt werden können und den Weg ins Regelsystem gefunden, sagt eine Sprecherin die Stadt.