Unter anderem ein Schüler der Gesamtschule Rodenkirchen ist darunter. Die Schule bleibt Am Donnerstag und Freitag geschlossen. Auch an der Universität ist ein erster Mitarbeiter positiv getestet. Das Gesundheitsamt sei eingebunden, alle notwendigen Maßnahmen seien veranlasst, teilt die Uni Köln mit. Die Behörden haben alle Kontaktpersonen identifiziert. Sie würden vorsorglich zuhause bleiben und sich testen lassen. Insgesamt sind mehrere hundert Kölner in häuslicher Quarantäne.
Am Mittwochvormittag hat die Stadtspitze über die aktuelle Lage in Köln informiert. Oberbürgermeisterin Reker hat dabei auch an die Kölner Bürger appelliert:
„Die aktuelle Lage ist ernst. Und das Wichtigste ist, dass wir alle - und jeder kann dazu einen Beitrag leisten - das funktionierende Gesundheitssystem aufrecht erhalten und jetzt nicht zu überfordern. Das ist die größte Gefahr. Wir wissen alle nicht, wie die Lage sich weiterentwickelt, aber wenn wir alle unseren Beitrag leisten, bin ich ganz sicher, dass wir auch diese Herausforderung gemeinsam leisten können.“
Stephan Keller, Leiter des Krisenstabs, appellierte auch an alle Veranstalter in Köln, verantwortungsvoll mit der Durchführung von Konzerten, Sportveranstaltungen und anderen Events umzugehen.
Eine Risikobewertung auch bei weniger als 1.000 Besuchern sei verpflichtend. Bei Verstößen würden Strafen von bis zu 25.000 Euro drohen.