Stadt Köln greift ein: Maßnahmen gegen zu teure Mieten im Severinsviertel

(PR | Foto: Symbolbild) Durch Luxussanierungen können sich viele Menschen im Severinsviertel keine Wohnungen mehr leisten. Um dem entgegenzuwirken, entscheidet der Rat Anfang November, ob die Stadt in Zukunft in den Immobilienmarkt und die Eigentumsrechte der Hausbesitzer eingreift. 

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Würde die sogenannte Soziale Erhaltungssatzung in Kraft treten, müsste die Stadt die Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentumswohnungen in Zukunft genehmigen. Zudem hätte sie ein Vorkaufsrecht, um Grundstücksspekulationen entgegenzuwirken. Das heißt, die Stadt kann sich quasi immer beim Immobilienkauf vordrängeln, wenn sie auf dem Grundstück beispielsweise günstige Wohnungen bauen will. Mit den Maßnahmen will die Stadt die soziale Zusammensetzung und das Flair des Severinsviertels schützen.

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