
Stadt Köln prognostiziert ein Defizit im Haushalt
(JW|Symbolbild) Krieg und Pandemie machen dem Finanzhaushalt der Stadt Köln mehr Probleme als bislang gedacht. Die Stadt geht schon jetzt davon aus, dass sie in diesem Jahr rund 15 Millionen Euro mehr Minus macht als bislang berechnet
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Damit wächst das Defizit für das Jahr 2022 auf über 50 Millionen Euro. Wie viel genau die Stadt Köln für die Corona Folgen und die Unterbringung von Kriegsflüchtlingen tatsächlich noch in den nächsten Monaten bezahlen muss steht noch nicht fest. Diese Gelder werden erst zu einem späteren Zeitpunkt im Kölner Haushalt verrechnet. Die Stadt spricht bislang etwa von Pandemiekosten in Höhe von 380 Millionen Euro. Dieses Minus soll in vier Jahren in der städtischen Buchhaltung auftauchen und dürfte dann zu einer großen Belastung werden. Welche Auswirkungen die neuen Prognosen auf einen möglichen Nothaushalt und damit einer Fremdbestimmung haben wird, hat die Stadt nicht erklärt.