Stadt Köln sorgt für Schutzmaßnahmen in allen Schulen

(DD | Foto: Symbolbild) Bevor am Donnerstag die ersten Kölner Schüler zurück in die Schulen kommen, lässt die Stadt Köln schrubben. Bis Donnerstag will die Stadt die Schulgebäude einer Intensivreinigung unterzogen haben.

Alle Handkontakt-Flächen würden täglich gereinigt, sagte eine Stadtsprecherin. Dazu zählen Türklinken, Tische und Stühle. Alle Schulklos seien mit Seifenspendern und Handtüchern ausgestattet - genau wie Waschbecken in Klassenräumen, sofern es welche gibt. Die Schulen, die am Donnerstag ihren Betrieb wieder teilweise aufnehmen, sollen außerdem Desinfektionsmittel bekommen. Trotz aller Maßnahmen weist die Stadt darauf hin, dass der beste Schutz vor einer Corona-Infektion Abstand ist.


Lehrergewerkschaft äußert Kritik

Die Kölner Lehrergewerkschaft ist nicht zufrieden. Die Schulen dürften erst öffnen, wenn die Maßnahmen des Gesundheitsschutzes absolut sichergestellt seien. Das sagt Gewerkschafts-Leiterin Eva-Maria Zimmermann.

„Das ist in der 15. Schulmail präzisiert und das bedeutet konkret, dass an größeren Berufskollegs tatsächlich bis zu 1200 Schülerinnen und Schüler am Donnerstag wieder in der Schule sitzen werden. Das stellt die Schulen natürlich vor immense Schwierigkeiten was die Räume angeht.“

Die E-Mail mit den entsprechenden Anweisungen vom NRW-Schulministerium sei erst am Samstag gekommen. Das sei zu wenig Zeit für die Schulen, die Maßnahmen wirksam umzusetzen.  Zimmermann sieht vor allem die Kölner Berufskollegs schlecht für die Wiedereröffnung vorbereitet. Es seien ohnehin schon zu wenig Lehrer da, wovon dann noch die Risikogruppen wegfallen.


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