
Stadt Köln warnt von Kauf von Haustieren im Netz
(SR|Symbolbild) Der Verkauf von Haustieren, besonders von Hundewelpen, boomt in der Corona-Zeit mehr denn je. Wer sich jetzt einen Hund anschaffen will, sollte diesen auf keinen Fall im Internet kaufen, warnt jetzt die Stadt Köln.
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Erst vor einer Woche hatten Polizistinnen und Polizisten 15 Hunde, darunter viele Welpen, aus einer Wohnung in Chorweiler befreit. Mehrere Frauen haben damit einen illegalen Welpenhandel betrieben und die Tiere unter schlimmsten Bedingungen gehalten. In den vergangenen Wochen sind bei der Stadt rund ein Dutzend Anzeigen zu illegalem Welpenhandel eingegangen, bei denen schwere Verstöße gegen das Tierschutzgesetz vorliegen sollen. Wer sich jetzt einen Hund anschaffen will, sollte in das Tierheim oder zu einem ordentlichen Züchter gehen.
Hinweise der Stadt Köln, die auf illegalen Tierhandel hinweisen:
- Verkaufsanzeigen über Internetplattformen
- Treffpunkt und Übergabe der Tiere an öffentlichen Orten (Parkplätze, Parkanlagen), aber auch Straßenverkauf trotz vorher angegebener Adresse.
- Verkauf ohne Sichtung von Muttertier und Wurfgeschwistern.
- Es wird angeboten, die Welpen direkt beim Käufer vorbei zu bringen.
- Augenscheinlich schlechter Gesundheits- und/oder Pflegezustand der Welpen. Anzeichen: Mattigkeit, Appetitlosigkeit, verklebtes Fell und/oder Geruch nach Urin oder Kot, ängstliches Verhalten.
- Fehlende Impfausweise oder ausländische Impfausweise.
- Fehlende Kennzeichnung der Tiere (Chipnummer).