Anzeige
Stadt und Polizei ziehen positive EM-Bilanz
© Radio Köln/Domingo
Teilen:

Stadt und Polizei ziehen positive EM-Bilanz

(KU|FW|Symbolbild) Die Fußball-EM ist vorbei, Spanien hat zum vierten Mal den Titel geholt. Nach vier Wochen im EM-Fieber zieht die Stadt Köln ein positives Fazit: Köln habe die große Bühne genutzt, um sich international als gastfreundliche und weltoffene Stadt zu präsentieren, erklärte Oberbürgermeisterin Reker.

Veröffentlicht:

Anzeige

Gepunktet habe man auch mit den vielen inklusiven Angeboten. Insgesamt haben auf den drei städtischen Public Viewing-Flächen über 600.000 Menschen mit ihren Teams gezittert, geweint und gejubelt. Was das Ganze gekostet hat, wird erst in ein paar Wochen klar sein. Es kommen jetzt nach und nach die Rechnungen rein, zum Beispiel für die Sicherheitsdienste, so eine Stadtsprecherin. Fest steht: Ohne die vielen Volunteers hätte es die EM so in Köln nicht geben können: 1.600 Freiwillige haben in den letzten Wochen fast 83.000 Arbeitsstunden geleistet. Nimmt man den Mindestlohn als Maßstab, wären das Lohnkosten von über 12 Millionen Euro. 

Die EM in Köln war aber auch für andere eine Belastungsprobe: Die Kölner Polizei hatte an den Spieltagen in Köln in der Spitze bis zu 2.400 Frauen und Männer zusätzlich im Dienst. Und egal, ob Straßenreinigung, KVB oder Ordnungsamt, Feuerwehr und Rettungsdienst - überall wurden mächtig zusätzliche Stunden abgerissen. Teilweise mussten auch andere Aufgaben warten, damit die EM ein Erfolg werden konnte.  

Anzeige

Keine größeren Zwischenfälle

Anzeige

Auch die Kölner Polizei zieht eine positive Bilanz der EM bei uns in Köln. In den allermeisten Fällen hätten die vielen Tausend Fans in der Stadt friedlich miteinander gefeiert. Größere Zwischenfälle blieben aus, auch die befürchteten Provokationen gegenüber der queeren Community: Straftaten zum Nachteil von queeren Menschen im Zuge der EURO habe man nach bisherigem Stand nicht registriert.

Auch sonst blieb es friedlich. Im Verhältnis zu der insgesamt großen Anzahl an fußballbegeisterten Menschen in der Stadt sei die Anzahl von 34 Personen, die eine Nacht im Gewahrsam verbringen mussten, als erfreulich gering einzustufen, so die Kölner Polizei. Ganz vereinzelt gab es Anzeigen wegen Körperverletzungen oder wegen des Zündens von Pyrotechnik.

Anzeige
Anzeige
Anzeige