
Stadt verhindert Studie zu Stadion-Hygienekonzept
(SR|Archivbild) Ob Fußballspiel im Stadion oder Open-Air-Konzert - irgendwann wird beides wieder möglich sein. Um dann passende Konzepte in der Tasche zu haben, wollten Kölner Wissenschaftler eine Studie im Südstadion durchführen.
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Bei einem Spiel von Fortuna Köln sollten testweise 300 Zuschauerinnen und Zuschauer beobachtet werden, um zu erfahren, wie hoch die Ansteckungsgefahr ist. Die Stadt Köln hat die Studie allerdings verhindert. Die aktuelle Corona-Schutzverordnung sehe dafür keine Ausnahme vor. Zuschauerinnen und Zuschauer seien verboten, sagt die Stadt. Bei der Fortuna ist die Enttäuschung darüber groß, sagte uns der Hygienebeauftragte Niklas Müller.
„Wir kämpfen mehr oder weniger ums Überleben, generell sind wir davon abhängig, ohne TV-Gelder Zuschauer im Stadion zu haben und tun natürlich alles, um da so schnell wie möglich wieder ranzukommen. Das schlimmste, was uns passieren kann, ist, dass man, wenn Corona vorbei ist, und die Corona-Schutzverordnung uns es wieder erlaubt, Zuschauer ins Stadion zu lassen, dann keine Expertise hat, wie man Hygienekonzepte bewerten kann.“
Die Stadt vertröstet und sagt, eine solche Studie könne nur dann durchgeführt werden, wenn eine neue Corona-Schutzverordnung und das Infektionsgeschehen, gerade mit Blick auf die Mutationen, dies zulassen.