
Stadt verteidigt Mieterhöhungen der GAG
(GL|Symbolbild) Die Kölner Wohnungsbaugesellschaft GAG steht in der Kritik, denn sie erhöht die Mieten für über 1.000 Wohnungen teils deutlich. Und auch gegenüber der Stadtverwaltung werden Vorwürfe von Mieterinnen und Mietern sowie aus der Politik laut. Ein Großteil der GAG-Anteile gehört der Stadt Köln.
Veröffentlicht: Donnerstag, 15.06.2023 15:41
Sozialdezernent Harald Rau rechtfertigt jedoch die steigenden Mietpreise im Gespräch mit Radio Köln:
„Wir brauchen eine starke GAG, die einerseits günstigen Wohnraum schafft, aber andererseits möglichst mehr Wohnraum schaffen kann. Dazu braucht sie eine wirtschaftliche Situation, die das erlaubt und das verlangt dann unter Umständen Mietpreissteigerungen.“
Außerdem wären geförderte Wohnungen nicht von den Mieterhöhungen betroffen. Die Stadt würde ihren Teil dazu beitragen, um die Kölnerinnen und Kölner auf dem Wohnungsmarkt zu unterstützen. Durch das neue Wohngeld-Plus hätte sich beispielsweise die Zahl der Antragsberechtigten verdreifacht. Grund für die Mieterhöhungen seien gestiegene Kosten und erforderliche energetische Renovierungen.