Anzeige
Stadt warnt vor herabfallenden Ästen
© Radio Köln-Hörerfoto/ D. Winkelmann
Sportanlage in Köln-Poll
Teilen:

Stadt warnt vor herabfallenden Ästen

(PW) Sturmtief Eberhard hat am Sonntag auch den städtischen Wald und die Grünanlagen schwer getroffen. Die Stadt Köln bittet alle Bürger, Waldgebeite, Parkanlagen und Alleen zu meiden. 

Veröffentlicht: Sonntag, 10.03.2019 17:46

Anzeige

Unter Umständen könnten Bäume umstürzen, Äste abbrechen und lose Äste herunter fallen. Das Grünflächenamt kontrolliert zurzeit alle Spielplätze, Straßen, Grünanlagen und Wälder. Bereits jetzt sei klar, dass die Kontrollen und die Beseitigung der Gefahren mehrere Tage in Anspruch nehmen werden.

Am Montagmorgen war die Feuerwehr in Fühlingen mit einem Kran im Einsatz. Dort drohte ein Baum auf einen Gastank zu stürzen. Der Baum konnte aber noch rechtzeitig gesichert werden.

Am Sonntag ist die Feuerwehr über 800 Mal zu Einsätzen ausgerückt. Die Einsätze dauerten bis tief in die Nacht.

Anzeige

Die Stadt hat eine Hotline eingerichtet, unter der Sturmschäden gemeldet werden können. Unter 0221/221 26037 könnt ihr Sturmschäden in öffentlichen Wäldern, Parks und anderen Flächen melden.

Anzeige

Insgesamt vier Verletzte

Anzeige

In Ossendorf wurden laut Feuerwehr zwei Menschen von herabstürzenden Ästen verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. In Deutz musste eine Person von der Feuerwehr unter einem umgestürzten Baum befreit werden. Wie schwer die Verletzungen sind, blieb zunächst unklar. 

Herabfallende Dachziegel haben einen Notarztwagen so schwer beschädigt, dass er nicht mehr einsatzfähig ist. Die Besatzung des Notarztwagen blieb unverletzt. 

Anzeige

Auch in der Neustadt Nord hatte der Sturm für einen Verletzten gesorgt. Der starke Wind hatte Gase einer undichten Gastherme in die Wohnung eines Mannes gedrückt. Der Mann musste in eine Druckkammer in eine Aachener Spezialklinik gebracht werden.

Anzeige

Zugausfälle & Verspätungen

Anzeige
Anzeige

Das Sturmtief hatte mit Orkanböen bis Windstärke 12 auch den Zugverkehr in vielen Teilen Deutschlands beeinträchtigt. Bei der Deutschen Bahn kam es zu starken Einschränkungen sowohl im Fern- als auch im Regionalverkehr. Bei der KVB kam es auch am Montag zu Verspätungen, weil die Strecken auf Schäden kontrolliert werden mussten.

Anzeige
Anzeige
Anzeige