
Stadt will mehr Schulplätze durch Modulhäuser ermöglichen
(KS|Symbolbild) Einige Kölner Grundschülerinnen und -schüler sitzen in maroden Schulen, andere bekommen erst gar keinen Schulplatz in der Nähe ihres Zuhauses. Die Stadt will deswegen laut eigener Aussage bis 2030 so viele Grundschulen fertig gebaut haben, dass alle Kinder Platz finden.
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Sie setzt dabei auch auf so genannte Modulbauten, also Fertighäuser, aus Holz. Bis Ende des Jahres soll an der Grundschule "Am Rosenmaar" in Höhenhaus ein zweites Gebäude in dieser Bauweise fertig sein. Diese Schule wird besonders kindgerecht, sagt Philipp Garn, der Projektleiter. Denn in anderen Schulen würde der Schüler auf seinem Platz sitzen und gegen die Wand gucken. Das sei hier anders, sagt er:
„Mit so einer tiefen Fensterbrüstung kann er direkt ins Freie gucken, wir haben eine super schöne Umgebung hier, viele Bäume. Klar die sollen natürlich primär auf die Tafel gucken, aber ein Blick mal nach draußen wo man mal was sieht ist glaub ich nicht schlecht.“
Modulhäuser seien in der Regel schneller fertig und Holz als Baumaterial vergleichsweise umweltfreundlich. Laut Stadt könnten frühestens im Frühjahr 2025 die ersten Schüler im neuen Gebäude lernen. 10 Millionen Euro soll es kosten.