
Kleine sagte in einem Statement, dass die Visitation die Möglichkeit eröffne, mit einem klaren und unbefangenen Blick von außen auf die Missbrauchsaufarbeitung und die allgemeine Situation im Bistum geschaut werde. Angesichts der schweren Krise im Erzbistum Köln, hatte der Vatikan am Freitag angekündigt, zwei Prüfer nach Köln zu schicken. Sie sollen eventuelle Fehler Woelkis und der derzeit beurlaubten Bischöfe Heße, Schwaderlapp und Puff prüfen.
„Wir sind Kirche“ begrüßt Untersuchung durch den Papst
Die Reformbewegung „Wir sind Kirche" begrüßt, dass Papst Franziskus endlich Bischöfe nach Köln schickt, um vor Ort eventuelle Fehler unter anderem von Kardinal Woelki im Umgang mit Fällen sexuellen Missbrauchs zu untersuchen.
Auch der Diözesanrat der Katholiken in Köln findet das gut. Diese Visitation werde nicht nur das juristisch relevante Handeln in den Blick nehmen müssen, sondern auch die moralische Verantwortung sowie die gesamte pastorale und kommunikative Situation im Kölner Erzbistum, hießt es von „Wir sind Kirche".