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Stadtdirektor Keller warnt vor Nachlässigkeit

(GL|Symbolbild) Der Krisenstab der Stadt Köln rechnet nicht damit, dass Köln zeitnah von einer größeren zweiten Corona-Welle heimgesucht wird. Vom Gesundheitsamt der Stadt heißt es, die aktuell niedrigen Zahlen ließen das nicht erwarten. Allerdings seien diese Entwicklungen alles andere als ein Grund, nachlässig zu werden. 

Veröffentlicht: Montag, 01.06.2020 07:47

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Auch Stadtdirektor Keller mahnt vor Leichtsinnigkeit im Umgang mit den Schutzmaßnahmen. Das gelte auch für den Krisenstab selber:

 „Wir werden uns ein atmendes System überlegen. Das heißt, wir werden, wenn sich die Lage so entspannt, wie sich das im Moment abzeichnet, runterfahren. Wir werden aber einen Mechanismus entwickeln, wie wir jederzeit die Strukturen wieder hochfahren können, falls die Infektionen tatsächlich weiter ansteigen.“

Aktuell tagt der Krisenstab der Stadt nur noch dienstags und freitags. Möglicherweise wird das demnächst nur noch einmal die Woche sein. 

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