
Stadtrat berät über Zukunft des Großmarktes
(GL|Archivbild) Zum letzten Mal vor der Sommerpause tagt am Donnerstag die Kölner Politik. Der Stadtrat wird über eine Vielzahl von Maßnahmen entscheiden. Alleine drei neue Gesamtschulen und zwei neue Gymnasien sollen beschlossen werden. Zu Beginn der Ratssitzung haben die Fraktionen sich mit breiter Mehrheit mehr Geld genehmigt. Rund zehn Prozent mehr Geld sollen die Fraktionen unterm Strich bekommen. Als Ausgleich für die gestiegenen Kosten nach dem letzten Tarifabschluss im öffentlichen Dienst, sagte CDU-Mann Niklas Kienitz.
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Außerdem debattiert der Rat über die Zukunft des Großmarktes. SPD, Linke und FDP wollen die Nutzung am aktuellen Standort in Raderberg bis 2028 verlängern. Die Planungen für Marsdorf seien gescheitert, sagte SPD-Frau Lisa Steinmann. Man müsse jetzt verlängern, denn sonst sei in zwei Jahren der Großmarkt am Ende. Immerhin ein Ort, an dem jährlich 450 Millionen Euro umgesetzt würden, so Steinmann. Vor der Ratssitzung hatten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Großmarktes für den Erhalt ihres Standortes demonstriert.