
Die AfD hatte auf eine geheime Abstimmung der Wahlen bestanden, sehr zum Unwillen der Kölner Oberbürgermeisterin, die die rechts-außen Partei mehrfach darauf hingewiesen hatte, dass sich alle Fraktionen eigentlich im Sinne des Infektionsschutzes darauf geeinigt hatten, die Sitzungen möglichst kurz zu halten.
Die AfD sagt, man habe mit dem Antrag auf eine geheime Abstimmung ein politisches Signal senden wollen. Denn keine der anderen Fraktionen hätte sich im Vorfeld mit der AfD ausgetauscht und Anfragen einfach unbeantwortet gelassen. Die AfD-Fraktion sei nämlich schon im Vorfeld bereit gewesen, einen einheitlichen Listenvorschlag mitzutragen, sofern eine Gleichbehandlung mit der gleich starken Fraktion Volt hergestellt werde.
Mit dem neu beschlossenen Digitalisierungsausschuss und einem Ausschuss zur Gleichstellung von Frauen und Männern hat der Kölner Stadtrat in den nächsten fünf Jahren zwei Fachausschüsse mehr als in der letzten Ratsperiode. Die AfD stellt in keinem der 20 Ausschüsse stimmberechtigte Mitglieder. Die wahlsiegenden Kölner Grünen stellen sechs Vorsitzende in den Ausschüssen, CDU und SPD je fünf. Linke, FDP und Neuling Volt stellen je einen Vorsitzenden.