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Stadtrat stimmt Entwurf für Mahnmal zum NSU-Anschlag zu
© Radio Köln/ Waltel
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Stadtrat stimmt Entwurf für Mahnmal zum NSU-Anschlag zu

(MT|Symbolbild) Nach langem Warten bekommt Köln ein Mahnmal zur Erinnerung an die Anschläge der rechtsextremen Terrorzelle NSU von 2004. Der Rat der Stadt hat in seiner Sitzung am Dienstag die Annahme des Entwurfs des Berliner Künstlers Ulf Amidne beschlossen.

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Als Standort für die Aufstellung des Denkmals ist ein etwa 550 Quadratmeter großer Platz an der Ecke Keupstraße/Schanzenstraße vorgesehen, der von einem Investor zur Verfügung gestellt wird. Der durch die Stadt Köln als öffentlicher Raum gewidmete Platz erhält den Namen „Birlikte-Platz“. Der Rat hat für den Bau des Denkmals 60.000 Euro und jährlich 15.000 Euro für Veranstaltungen am Ort des Denkmals beschlossen. Zudem sind 10.000 Euro für die Anbringung einer Gedenktafel zur Erinnerung an den Anschlag in der Probsteigasse geplant. Die Verwaltung wird beauftragt, dort eine Gedenktafel anzubringen. Der Text für die Gedenktafel wird mit den Opferfamilien und der Zivilgesellschaft abgestimmt.

„Ich bin froh, dass das Denkmal nun endlich errichtet werden kann. Ich habe mich immer für das Denkmal eingesetzt. Es ist ein wichtiges Zeichen der Solidarität mit den Opfern rechten Terrors", sagte Oberbürgermeisterin Reker.
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