Stadtschulpflegschaft kritisiert Masken-Regelung an Schulen

(PW|Foto:Symbolbild) Die Kölner Schülerinnen und Schüler müssen nicht mehr mit Maske in den Unterricht. Zumindest hat das Land NRW die Maskenpflicht dort seit Dienstag aufgehoben. 

Auf freiwilliger Basis können die Schulen aber ein Masken-Gebot verhängen. Das bedeutet, Schülerinnen und Schüler an diesen Einrichtungen können nicht gezwungen werden, eine Maske zu tragen. Die Stadtschulpflegschaft in Köln, also die Vertretung der Schülerschaft und Eltern, findet das problematisch. Die Landesregierung entziehe sich ihrer Verantwortung und wälze sie ab, so der Vorsitzende Lutz Tempel:

 „Wenn die Schulen jetzt ein Gebot verhängen, sehe ich die Gefahr, dass die Schülerinnen und Schüler dann ohne Masken kommen - weil man sie nicht zwingen kann. Womöglich werden sie dann auch noch mit schlechten Noten bestraft. Das finde ich schon sehr kompliziert.“

Eine einheitliche Lösung sei besser. Kölner Eltern und Schülerinnen und Schüler seien ganz unterschiedlicher Ansicht: Die einen sind für Masken, die anderen dagegen. Auf Schulhöfen und im Schulgebäude bleibt die Maskenpflicht aber für alle bestehen.

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