
Städtische Bühnen könnten 15 Millionen Euro verlieren
(PW|Symbolbild) Ein Skandal um die Bremer Greensill Bank AG könnte für die städtischen Bühnen in Köln teuer werden. Die Bankenaufsicht Bafin hat die Bank, die jahrelang ungewöhnlich hohe Sparzinsen geboten hat, vorerst geschlossen, um eine drohende Überschuldung und damit Zahlungsunfähigkeit zu verhindern.
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Sie darf weder Geld auszahlen noch einnehmen. Die städtischen Bühnen haben dort 15 Millionen Euro für die Sanierung von Oper und Schauspiel geparkt. Der technische Betriebsleiter der Bühnen, Streitberger, betont, dass sich bei der Anlage des Geldes keine Hinweise auf ein hohes Risiko gezeigt hätten. Auch das Rating der Greensill Bank sei positiv gewesen. Der Grund, warum die Greensill Bank für die 15 Millionen Euro gewählt wurde, sei vor allem gewesen, dass dort keine Negativzinsen gezahlt werden müssten. Die Millionen seien zu null Prozent Zinsen angelegt worden.
Aktuell ist nicht klar, ob die Bühnen ihr Geld wiedersehen. Auch andere Städte haben Millionen bei der Bank angelegt und bangen jetzt, ob sie Geschädigte sein werden.