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Straßen.NRW: Lärmschutzwand wurde absichtlich falsch eingebaut
© Radio Köln|Becker
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Straßen.NRW: Lärmschutzwand wurde absichtlich falsch eingebaut

(SR) Vier Tage nach dem tödlichen Unfall auf der A3 bei Dellbrück hat Straßen.NRW Details seiner Untersuchung der Lärmschutzwände bekanntgegeben.


Veröffentlicht: Dienstag, 17.11.2020 13:32

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Nach aktuellem Erkenntnisstand geht der Landesbetrieb davon aus, dass die mehrere Tonnen schwere Betonplatte absichtlich falsch eingebaut wurde. Die Situation vor Ort legt nahe, dass die geschweißte, fehlerhafte Konstruktion gewählt wurde, weil die regelkonforme Konstruktion aus Platzgründen nicht montiert werden konnte - so steht es wörtlich im Bericht von Straßen.NRW.

Auch bei sechs weiteren Betonteilen der Lärmschutzwand bei Dellbrück habe man jetzt die gleiche falsche Konstruktion entdeckt. Die sechs Wände würden schnellstmöglich ausgebaut, um eine weitere Gefährdung auszuschließen. Straßen.NRW geht davon aus, dass diese falsche Konstruktion zu dem Unfall geführt hat, bei dem eine 66-jährige Autofahrerin ums Leben kam.



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