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Streit um FC-Ausbau dreht Ehrenrunde
© Radio Köln/Waltel
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Streit um FC-Ausbau dreht Ehrenrunde

(PR|Archivbild) Der Streit um den Ausbau des FC-Trainingsgeländes im Grüngürtel geht jetzt doch in die nächste juristische Runde. Das Oberverwaltungsgericht Münster hatte den Bebauungsplan des FC für den Grüngürtel Ende letzten Jahres gekippt. Eine Revision wurde nicht zugelassen, trotzdem ist das Urteil nach Ablauf der Frist am Montagabend nicht rechtskräftig geworden. Denn der 1. FC Köln wehrt sich juristisch. 

Veröffentlicht: Dienstag, 10.01.2023 11:10

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Der FC hat Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision eingereicht, das bestätigte ein Gerichtssprecher. Damit wird der Streit wohl vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschieden. Was genau der FC mit der Beschwerde erreichen will und was das für die Umzugspläne nach Marsdorf bedeutet, dazu hat sich FC-Geschäftsführer Philipp Türoff gegenüber Radio Köln so geäußert:

„Als Geschäftsführung ist es unsere Verpflichtung, die Rechte und Interessen des FC zu schützen. Deshalb müssen wir in so wichtigen Fragen alle unsere Möglichkeiten ausschöpfen, um eine abschließende Klärung der Rechtslage herbeizuführen“.

Es gibt Spekulationen, dass der Verein mit der Beschwerde auf Zeit spielen könnte und nach der nächsten Kommunalwahl auf andere Mehrheiten im Rat hofft. Dadurch könnte es dann möglicherweise doch noch einen neuen, korrigierten Bebauungsplan und damit am Ende die Zustimmung für den Ausbau im Grüngürtel geben.

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