
Streit zwischen Airbnb und Stadt Köln
(GL) Die Stadt Köln hat jetzt auf ein Statement von Airbnb reagiert. Das Ferienwohnungvermietungsportal hatte behauptet, nicht für die Wohnungsknappheit in Köln verantwortlich gemacht werden zu können und sich dabei auch auf eine Studie des Bundeswirtschaftsministeriums berufen.
Veröffentlicht: Mittwoch, 01.05.2019 10:27
Für einen negativen Effekt von Homesharing auf den Wohnungsmarkt in NRW gibt es Airbnb zufolge aktuell keine Beweise. Das sieht das städtische Wohnungsamt aber ganz anders. Die Verfasser der Studie würden selbst sagen, sie hätten nicht genügend Daten, heißt es vom Wohnungsamt. Es lasse sich anhand der Zahlen zwar kein Wohnraumentzug belegen, das bedeute aber nicht, dass es ihn nicht tatsächlich gebe.
In der Studie würde auch klar gemacht, dass in einer Stadt, die bereits mit Wohnraummangel und hohen Mieten zu kämpfen habe, die Probleme durch die Vermietungen an Feriengäste weiter verschärft würden.
Wer seine Wohnung in Köln illegal als Ferienwohnung anbietet, statt sie selbst zu nutzen, soll bald härter bestraft werden. Stimmt der Rat dem Plan der Stadt Köln zu, drohen ab Juli Bußgelder bis zu 50.000 Euro.