
Strengere Regeln bei Reservierungen in Restaurants
(PR|Symbolbild) Auch bei uns in Köln wandelt sich die Gastroszene. Immer mehr Restaurants führen feste Zeitfenster von ein bis zwei Stunden für ein Essen ein. Das sagte ein Dehoga-Sprecher auf Radio Köln-Anfrage.
Veröffentlicht: Freitag, 09.06.2023 04:45
Den Gastronomiebetrieben geht es darum, dass Tische nicht stundenlang von denselben Gästen geblockt werden, sondern neu vergeben werden können. Solche begrenzten Essenszeiten gibt es zum Beispiel auch in München, Berlin und Hamburg. Probleme oder offizielle Beschwerden über Timeslots habe es bei uns in Köln bisher noch nicht gegeben, so ein Dehoga-Sprecher.
Außerdem gibt es teilweise auch bei uns in Köln Gastronominnen und Gastronomen, die ein Strafgeld einfordern, wenn eine Reservierung nicht rechtzeitig abgesagt wird. Die sogenannten "No-Show-Gebühren" seien der Versuch, wieder zu einer Verbindlichkeit der Reservierung zu kommen, heißt es von einem Dehoga-Sprecher auf Radio Köln-Anfrage. Immer häufiger würden Gäste bei mehreren Betrieben reservieren, ohne aber die Reservierung wahrzunehmen. Dann könne es Umsatz- und Einkommensverluste geben. Mögliche Strafen müssten aber deutlich kommuniziert werden.