
Studierende erarbeiten Lösungen für Kölner Drogen Hotspots
Das Leiden der drogensüchtigen Menschen ist auch in unserer Stadt präsenter denn je. Aus diesem Grund hat die Katholischen Hochschule NRW bei uns in Köln zusammen mit Vertretern der Stadt, Suchthilfe Köln und einem Forschungsprojekt der TH Köln über Probleme und Lösungen für den Neumarkt und andere Hotspots diskutiert - passend zum heutigen Gedenktag für verstorbene Abhängige.
Veröffentlicht: Dienstag, 21.07.2026 14:21
Auch die Zahlen belegen, dass das Problem mit Drogen größer wird: Die Anzahl der Drogentoten in Köln ist im Vergleich zu vor der Corona-Pandemie jetzt danach um fast 50 Prozent angestiegen, das zeigen die Zahlen der Kriminalitätsstatistik von 2025. Die Studiengruppe hat mehrere Lösungsansätze herausgearbeitet: Als erstes müssten die Menschen von der Straße weg, dann braucht es niedrigschwellige Hilfsangebote. Man müsse nicht nur über, sondern mit obdachlosen Drogenabhängigen reden. Außerdem müssten die Hilfsangebote für die Betroffenen attraktiv gemacht und Möglichkeiten für drogenfreie
Gemeinschaftserfahrungen geschaffen werden.
(PR/Symbolbild)