Sturmtief "Sabine": Eine erste Bilanz

(DD) Rund 160 Mal war die Kölner Berufsfeuerwehr von Sonntag um 12 Uhr bis zum Montag um 14 Uhr wegen des Orkantiefs im Einsatz. Meist wurden sie gerufen, weil kleinere Bäume oder Äste auf Straßen gestürzt sind.

© Radio Kön/ Hörerfoto

In Neuehrenfeld und am Militärring sind Bäume auf Autos gekracht. Verletzte habe es aber nicht gegeben, sagen die Einsatzkräfte.

Insgesamt fällt die Bilanz der Feuerwehr positiv aus. 

Feuerwehrsprecher Ulrich Laschet sagte, auch mithilfe der Kölner Bevölkerung sei der Sturm ohne größere Schäden über Köln hinweg gezogen:

"Wir hatten heute Nacht um circa 1 Uhr 110 km/h Böen gemessen. Also die Kraft des Windes war da, aber die Bevölkerung und da großes Lob seitens der Feuerwehr an die Bevölkerung, hat sich darauf eingerichtet, sodass nichts Loses durch die Gegend flog und somit keine Gefahr für die Bevölkerung da war."

In Ehrenfeld an der Rheinischen Musikschule hat der Sturm Teile des Daches weggeweht.

Wegen der kräftigen Schauer hat die Feuerwehr das Dach am Montagmorgen abgedichtet und gesichert.

Probleme bereitet die A4 aus Richtung Aachen. Zwischen Elsdorf und Kerpen ist die Autobahn wegen umgestürzter Bäume seit dem späten Sonntagabend gesperrt und voraussichtlich dauern die Arbeiten bis Dienstagmorgen an.

Viele berufstätige Kölner Eltern dürfte Orkan Sabine auch ansonsten vor Probleme gestellt haben: Denn alle städtischen Schulen und Kitas blieben diesen Montag geschlossen. Das hatte die Stadt Köln am Samstagmorgen mitgeteilt. Auch den Kitas in freier Trägerschaft hatte die Stadt empfohlen, die Einrichtungen nicht zu öffnen.

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