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Tausende Menschen beim Queer March
© Radio Köln/Waltel
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Tausende Menschen beim Queer March

Köln zeigt Solidarität - queer bleibt Cool. Unter diesem Motto sind gestern Nachmittag mehrere tausend Menschen von der Deutzer Werft zum Friesenplatz gezogen. Zwei Wochen nach dem Anschlag am Rande des CSD in Berlin sollte es ein Zeichen der Solidarität aber auch ein Hilferuf an die Gesellschaft und die Politik sein.

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Auch Bürgermeisterin Maria Helmis-Arend war zur Kundgebung gekommen:

"Ich denke, dass Köln schon seit vielen Jahren erfolgreich zeigt, dass Köln queer ist und dass es [für das] queere Leben in Köln, auch seine Schutzräume, weiterhin braucht. Für uns als Stadt ist es jetzt daran, diese Räume zu sichern, zu schützen und vor allem auch an so Tagen wie heute zu zeigen, dass queeres Leben und queere Sichtbarkeit nicht reine Sache der Community sind, sondern dass jeder Kölner und jede Kölnerin sich verantwortlich fühlt, mit ihnen zusammenzustehen und gute Allies zu sein."

Viele Redner und Demonstranten kritisierten auch, dass die CDU sich weigere, queere Menschen durch das Grundgesetz schützen zu lassen. Alle andere von den Nationalsozialisten verfolgten Minderheiten würden dort genannt, nur queere Menschen nicht.

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