
© Radio Köln/Frank Waltel
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Aufgerufen hatte das Bündnis Seebrücke Köln. Die Demonstrierenden fordern, alle Flüchtlingslager am Mittelmeer zu räumen und mehr als die bisher beschlossenen 1.500 Menschen in Deutschland aufzunehmen, sagt Sebastian Koch von der Seebrücke:
„Wir fordern Horst Seehofer und die Bundesregierung auf, die Blockade zu brechen, die Hilfsangebote aus Deutschland aufzunehmen. Allgemein fordern wir einen Paradigmenwechsel: Weg von rassistischer Abschottungspolitik hin zu sicheren Fluchtwegen und der Aufnahme der Menschen an den europäischen Außengrenzen.“
Unter dem Motto „Wir haben Platz“ gab es zeitgleich auch Proteste in Berlin und München. Viele Städte und Kommunen in Deutschland, auch Köln, haben zuletzt in einem Schreiben ihre Bereitschaft erneuert, mehr Geflüchtete aufzunehmen als die Bundesregierung ins Land lässt.
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