
Taxifahrer fürchten um ihre Existenz
(PR) Für einen fairen Wettbewerb zwischen den Anbietern der Personenbeförderung haben am Mittwoch auch in Köln hunderte Taxifahrer demonstriert. Das Bundesverkehrsministerium will Fahrtenvermittlern wie dem amerikanischen Unternehmen Uber den Markteintritt vereinfachen.
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Das wiederum hat den Bundesverband für Taxi und Mietwagen alarmiert, der zur bundesweiten Demonstration aufgerufen hat. Der Plan sieht keine rechtlichen Schranken wie eine Rückkehrpflicht für Uber-Fahrer vor. Damit dürften Mietwagen auch ohne Auftrag am Straßenrand auf potenzielle Kunden warten. Außerdem muss der Aufenthaltsbereich, anders als bei Taxis, nicht eingegrenzt werden. Auch die Tarifpflicht soll für diese Unternehmen nicht gelten.
Die Taxi-Branche sieht dadurch nicht nur den fairen Wettbewerb, sondern auch ihre Existenz bedroht. Taxi-Ruf-Chef Aleksandar Dragicevic sagte dazu:
Gegen Wettbewerb haben wir gar nichts, aber er muss fair ablaufen. Gleiche Regeln für alle. Aber wenn man einseitig die einzige gesetzliche Schranke abbaut für Uber und Co., dann haben nur wir Pflichten, und Uber gar keine.
Als Teil der Daseinsvorsorge und des öffentlichen Personennahverkehrs verpflichten sich Taxis zur Beförderung von Jedermann, rund um die Uhr und vor allem zu festen Preisen, die von der jeweiligen Kommune vorgeschrieben werden.
Mit Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen
Der Demo-Korso in Köln ist um 11:00 Uhr in Deutz gestartet und ging durch die Innenstadt unter anderem über folgende Straßen: Deutz-Kalker-Straße, Deutzer Brücke, Heumarkt, Am Hof, Unter Sachsenhausen, Gereonstraße, Kaiser-Wilhelm-Ring, Hansaring, Innere Kanalstraße.
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