
Terror-Verdacht gegen Kölnerin
(PR | Symbolbild) Vor dem Staatsschutzsenat in Düsseldorf wird sich demnächst eine weitere Kölnerin wegen Terror-Verdachts verantworten müssen. Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat die Anklage der Bundesanwaltschaft gegen die Kölnerin Mine K. zugelassen und die Hauptverhandlungstermine festgesetzt.
Veröffentlicht: Montag, 08.07.2019 12:48
Die 47-Jährige muss sich dementsprechend ab August vor Gericht verantworten. Die Bundesanwaltschaft wirft der Frau vor, im März 2015 dem IS beigetreten zu sein. Dazu soll sie per Videotelefonie einen IS-Kämpfer geheiratet und diesen dann in der Türkei getroffen haben. Mit ihm und ihrem damals achtjährigen Sohn sei sie dann über Syrien in den Irak gebracht worden, um dort Gebietsansprüche der Terrormiliz zu festigen. Dabei soll die Kölnerin ein Haus bezogen haben, dessen schiitische Bewohner von der IS-Miliz vertrieben worden waren.
Die Bundesanwaltschaft sieht das als Kriegsverbrechen gegen Eigentum. Der Frau drohen bis zu zehn Jahre Haft. .