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Hintergrund: Die EU prüft im Moment, ob das Plastikgranulat auf Kunstrasenplätzen umweltschädlich ist und ab dem Jahr 2022 per Richtlinie verboten werden soll. Auch wenn die Fachleute vom Kölner Sportamt und dem Fußballverband Mittelrhein das Thema schon länger kennen, ist es durch Bundesinnenminister Seehofer jetzt in aller Munde. Er forderte am vergangenen Wochenende eine längere Übergangsfrist und sprach von einem drohenden Aus für viele Vereine. In Köln gibt es im Moment über 40 Kunstrasenplätze. Den Bau haben die Amateur-Vereine teilweise in Eigenregie gestemmt. Fast alle haben eine Mischung aus Plastikgranulat und Quarzsand. Von der Stadt hieß es dazu, man müsse erstmal abwarten, was die EU genau beschließe.
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